19. 9. 2008 (freitag): vernissage »sequences«
30. 9. 2008 (dienstag): finissage
beginn: jeweils 19 uhr
musik: pia palme
„sequences“, die neue serie, wieder acryl auf leinwand, schließt an die vorangegangene an. ein bild aus der „abstracts“-reihe ist „sequence 1“. der titel spielt auf das musikalische selbstverständnis an, das alle bilder von karin vejvar-sandler auszeichnet: fortschreitende wiederholung als strukturprinzip im konkreten fall. ein muster, eine form dehnt sich aus, zieht sich zusammen, überlagert sich, verdichtet sich oder lässt raum frei. das transitorische als effekt von rhythmusänderungen, überlagerungen, ausdehnung, zusammenziehen, pulsieren oder gleichförmigem fließen.
der neutrale bildhintergrund weiß steht für raum und stille. wichtig ist ihr der Eindruck von bewegung und ruhe in einem. der eindruck einer stille, die auch noch durch die dichteren ereignisse durchscheint. in der serie „sequences“ wird das weiß nie ganz zugedeckt: es durchscheinen zu lassen ist wie raum zum atmen lassen. die balance zwischen bewegung und ruhe entsteht auch mithilfe der formatwahl. die bildformate (mit einer tendenz zum quadrat) setzen einen kontrast zum verlauf der malerei oder verstärken eine richtung der bewegung.
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